Das Warten auf die Weiterfahrt nach Portugal zog sich.
Das Wetter tat sein übriges, wir hatten fast jede Nacht (und auch am Tag) immer wieder Platzregen und Sturm, der uns den Schlaf raubte.

Erst als wir dann nach Portugal einreisten und zum Wäsche waschen das erste mal in Agucadoura oberhalb von Porto auf einen Campingplatz gingen, wurde das Wetter langsam besser.

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Nur leider hatten wir dann wieder mit dem trocknen der Wäsche Pech, da es dann schlagartig anfing zu regnen und wir unsere Wäsche im LKW aufhängen konnten, wir kamen uns vor wie in einem begehbaren Kleiderschrank.

Aber egal, Wäsche war sauber und dann auch irgendwann trocken.

In unserem Vorfilter zum befüllen des Wassertanks sammeln sich manchmal komische Dinge an,
siehe Foto.

Der nächste Platz war sehr schön, inmitten eines Pinienwaldes, gab es ein paar Meter oberhalb vom Meer einen großen Schotterparkplatz dort suchten wir uns eine schöne Ecke und verbrachten hier 2 Tage. Benny nutzte die Zeit für ein paar Wartungsarbeiten.

Am 2. Tag stellte sich dann Ilona, eine Alleinreisende Holländerin mit ihrer Hündin Taiga zu uns, mit ihr verbrachten wir einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

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Am Tag darauf wollten wir endlich mal wieder Strecke machen, doch wie sich heraus stellte war die Landstraße eine einzige 50er Zone mit anschließender Irreführung durch eine Baustellen Umleitung ... naja, am Abend stellten wir uns dann am Praia de Mira auf einen großen Parkplatz hinter den Dünen und ca. 20 Min. später stand dann plötzlich Ilona vor uns ... so schnell trifft man sich wieder!

Die Weiterreise führte uns über Figueira da Foz Richtung Marinha Grande, am Strand Pedras Negras haben
wir dann wieder ein schönes Plätzchen hinter den Dünen gefunden, nur durch ein Schottersträßchen zu erreichen. Na und wer war eine halbe Stunde später wieder da ... Ilona.
An diesem schönen Fleckchen verbrachten wir dann gleich noch die nächsten 3 Tage.

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Die nächsten 2 Tage waren wir im Landesinneren unterwegs um Lissabon großräumig zu umfahren, wir sind einfach keine Stadtmenschen, bei uns artet jede Fahrt durch eine größere Stadt zum Chaos aus.

Leider zeigte sich das Wetter wieder von seiner unbeständigen Seite mit viel Regen, Sturm und allem was dazu gehört.
Trotzdem hat uns unser Platz am Stausee Pego do Altar richtig gut gefallen, nur die lehmigen Wege verlangten nach unserem Allrad, das Zeug ist wie Schmierseife.

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Über Grandola ging es dann erst mal zum Praia de Melides. Hier hatten sich schon einige Wohnmobile versammelt, wir überlegten zwar einen etwas einsameren Platz zu suchen, aber da man wegen dem schlechten Wetter eh nicht viel machen kann und wir keine Lust hatten weiter zu fahren, stellten wir uns einfach mit auf den Parkplatz.
Hier schnitten wir dann Benny`s Rasta`s ab ... das hat er sich schon Monate vorher vorgenommen.

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In Vila Nova de Milfontes füllten wir erstmal unsere Vorräte auf und entdeckten auf der anderen Flussseite 2 Camper auf einem Schotterparkplatz neben den Felsen stehen, da wollten wir auch hin und der Platz war dann auch wirklich traumhaft.

Wunderschöner Strand, daneben ein großer Fluß und ein geschützter Stellplatz. Und Ilona kam am nächsten Tag auch wieder zu uns.

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Am 2. Tag stellte sich ein Franzose neben uns, gleich nach dem aussteigen fing er an, an seiner Karre rum zu schrauben, irgendwann lief er zum Mülleimer und stellte eine aufgeschlitzte 3 L Flasche mit Altöl daneben ... der Typ hatte doch tatsächlich einen Ölwechsel gemacht und lässt seinen scheiß nun offen neben dem Mülleimer stehen. Sein Auto hatte natürlich mehr wie nur 3 Liter Öl, denn darunter machte sich eine Öllache breit. Er stellte sich danach einfach ein paar Meter weiter und ließ die Sauerei zurück. Wir hofften darauf das die Polizei, wie am Vortag auch vorbeikommen würde, aber leider war es nicht so, es kam dann am Abend nur die Müllabfuhr und wir trauten unseren Augen nicht, als der Mann den Behälter nahm und das Öl einfach ins Gebüsch kippte, um den leeren Behälter dann mitzunehmen.
Sowas ist doch unverständlich, wir sind doch in Europa und man hat Möglichkeiten das Zeug richtig zu entsorgen, das muss doch echt nicht sein!

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Ilona zeigte uns dann noch einen schönen Strand, an dem wir aber nur eine Nacht standen, denn es war Sturm und Gewitter angesagt, deshalb ging es zurück an unseren geschützten Platz ... doch für den Sonnenaufgang hat es sich gelohnt.

Insgesamt waren wir 5 Tage (-1 Nacht) an unserem schönen Strand, bis uns dann abends um 6 Uhr ein Förster aufforderte zu gehen, da man wohl nur 1 Nacht stehen dürfte.
Wir stellten uns im nächsten Ort auf einen Parkplatz und hatten eine schlaflose Nacht mit sintflutartigen Regenfällen, abartigen Windböen und Gewittern, die Straße neben uns war nicht mehr als Straße zu erkennen, sie sah aus wie ein reißender Fluß.

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In der nächsten Nacht wollten wir etwas geschützter stehen und stellten uns in Azenha de Mar zwischen die kleinen Fischerhäuschen und konnten dort auch gleich unser Wasser auffüllen.

Danach ging es nach Odeceixe, dort fanden wir einen superschönen Stellplatz an der Flussmündung und verbrachten gleich 5 Tage hier.

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An Sagres vorbei machten wir uns auf zum nächsten Strand.
Wirklich ein wunderschöner Platz mit vielen netten Leuten, an dem wir 2 Tagen Sonne pur genossen.
Doch langsam wird es Zeit sich Richtung Marokko auf zumachen, vermutlich werden dann in ca. 1 Woche am Hafen sein.

Bis bald, das nächste mal aus Marokko!

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