Auf dem Campingplatz in Bou Izakarn haben wir dann nach einem Anruf von Steffi`s Mutter ein bisschen im Internet recherchiert und einen Artikel von Protesten in einigen großen Städten Marokko`s gefunden.
Da fragt man sich dann was man machen soll, fängt es jetzt in Marokko mit den Aufständen
auch an und vorallem wie stark?
In der Nacht hörten wir dann hupende Autos und herumschreiende Menschen.
Der Campingplatz Besitzer warnte uns am nächsten Morgen vor der Weiterfahrt durch Guelmin, wir sollten es wenn möglich umfahren, da es dort in der Nacht wohl Unruhen und Aufstände gegeben hatte. Im Internet stand es dann auch schon drin: in mehr als 20 Städten hatte es Aufstände gegeben.
Deshalb entschieden wir uns kurzfristig in den nächsten Tagen das Land zu verlassen.

Es ist uns sehr schwer gefallen, denn wir hätten die 3-4 Wochen noch sehr gerne genutzt um noch mehr von diesem schönen Land zu erkunden.
Leider weiß man nie wie sich die Situation entwickelt, da geht uns die Sicherheit einfach vor und wir haben seit unserer Ausreise auch glücklicherweise nicht mehr viel von Unruhen in Marokko gehört, darüber freuen wir uns natürlich, denn dieses Land hat einen anhaltenden Frieden verdient.

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In Spanien angekommen fuhren wir erst mal ein bisschen ins Landesinnere Richtung Ronda.
Danach weiter über eine landschaftlich wunderschöne Strecke nach El Burgo und dann zum Stausee Embalse de Guadalhorce.

Von dort aus ging es zu der Schlucht El Chorro, hier können Wagemutige den Königspfad Camino del Rey begehen, einen sehr schmalen Pfad entlang der senkrechten Felswand 100 m über dem Fluß. Unglaublich das das wirklich welche machen, für uns wäre es auf jeden Fall nichts, wir haben den Anblick dann doch lieber mit einigem Abstand genossen.

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Je näher wir Richtung Meer unterwegs waren wurde es immer zugebauter und überlaufener. Wir hatten den Tipp bekommen, das man in der Nähe von Nerja schön oberhalb eines Strandes stehen kann, also machten wir uns auf die Suche danach und wurden auch fündig.
Auf dem kleinen Parkplatz verbrachten wir dann 2 Tage und füllten dann noch unser Wasser in Maro unter der Autobahnbrücke an einer Quelle auf.

Unser nächstes Ziel war der Strand Plomo am Gabo de Gata, aber leider war es dort so windig das wir uns
1-2 km dahinter in den Bergen einen Platz suchten.

Bei der Weiterfahrt machten wir am Playa Carolina eine Mittagspause und stellten uns dann am Abend in der Nähe von Calnegre, oberhalb einer schönen Bucht einfach neben den Schotterweg.

Wir waren beide ziemlich gefrustet von der total verbauten und mit Gewächshäusern gepflasterten Küste.
Also machten wir uns wieder auf in Landesinnere, wir hatten uns den Stausee Alfonso XIII ausgesucht und waren total begeistert. Ein traumhafter Platz nach dem anderen und es war so gut wie nichts los.
Hier verbrachten wir dann eine knappe Woche, doch leider war das Wetter bis auf 1 Tag Sonne nur verregnet.

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Deshalb beschlossen wir uns langsam auf den Heimweg zu machen. Das schlechte Wetter trieb uns dann im wahrsten Sinne des Wortes Richtung Heimat.

Die Fahrt durch Spanien, Frankreich und die Schweiz innerhalb von einer knappen Woche war bis auf ein paar Ausnahmen nicht wirklich schön und wir freuten wir uns schon darauf unsere Familien wieder zusehen.

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Und da sind wir nun, sitzen zuhause auf dem Sofa und komischerweise kommt es uns vor als ob wir nur kurz mal im Urlaub waren ...

Jetzt wird auf jeden Fall erst mal die auf der ersten Etappe entstandene Erledigungsliste abgearbeitet und noch die restliche Zeit mit unserer Familie genossen, bevor wir dann am 10.06.2011 nach Halifax fliegen.
Unser 1017er muss leider schon am 26.05. aufs Schiff und wir hoffen ihn heil in Kanada wieder zusehen.

 

 

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