So, endlich wieder Urlaub!
Wir waren in Griechenland, genauer auf der Halbinsel Peloponnes. Leider nur 2 Wochen und davon waren 4 Tage An- und Abreise. Aber es hat sich gelohnt, auch wenn man hier mehr nach einsamen Buchten (Stränden) suchen muss, da doch sehr viel an den Küsten verbaut ist.

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Nach dem wir angekommen waren, bretterten wir nach Korinth und wollten dort etwas unterhalb nach einem Schlafplatz suchen.
Leider war das gar nicht so einfach. Wir fanden erst einen einigermaßen guten Schlafplatz als wir an der Halbinsel ganz unten angekommen waren. (Rechts die Doline von Didima)

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Die Überfahrt von Ancona nach Patras mit Anek Lines dauerte 20 Std. Das Schiff war super, wir standen wie in einer großen Garage und hatten sogar WC`s und Duschen.
Wir waren sehr zufrieden mit der Ausstattung und vor allem war die Hin- und Rückfahrt sehr günstig (Juni 06, 2 Personen, 2 Hunde, 1 Wohnmobil für 343 €), da kann man nichts sagen.

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Nach einer durchregneten Nacht fuhren wir gleich zum ersten Finger wo wir Patrick mit Familie in der Bucht Fokianos trafen.
Von da an wurde das Wetter besser bzw. sonniger aber immer noch sehr windig mit einzelnen Gewittern.

Vom Strand Fokianos fuhren wir über Schotterpisten an die Bucht von Richia (die schönste die wir in diesem Urlaub sahen).
Sogar mit Duschen und WC`s, dort sollte mal ne Taverne gebaut werden, aber diesen abgelegenen Ort findet fast keiner!

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Schnell noch Feuerholz besorgen und weiter ging`s zur Traumbucht!

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So verbringen Männer ihren Urlaub:

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und so der Rest der Familie:

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Nach 2 sehr schönen Tagen mit Patrick, Rose und Ramon machten die drei sich auf den Weg zur Fähre und wir fuhren zur Insel Elafonisos an der Spitze vom ersten Finger.
Der Strand auf dieser Insel ist einfach der Hammer, aber leider auch sehr überlaufen. Wir hatten Glück diesen tollen Schlafplatz zu finden.

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Leider zog uns unser Erkundungsdrang weiter.
Wir fanden nichts wirklich gutes mehr an diesem Tag und so stellten wir uns am Abend zu ein paar Wohnmobilen an den Strand Kamares in der Nähe von Gythio direkt neben der Straße.

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So blieb uns mal wieder nicht anderes übrig als weiterzusuchen (wie so oft in diesem Urlaub). Glücklicherweise war ein paar Kilometer weiter ein einsamer Strand. Hier konnten wir uns sicher sein, dass kein normales Auto hier her kam. Denn wir mussten ne ziemliche Strecke Weichsand durchfahren bis wir dort ankamen.

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Nach diesem blöden Tag nahmen wir uns vor zur Bucht von Navarino zu fahren, von der unsere Freunde sehr geschwärmt hatten, doch leider war es Samstag und die ganze Gegend hatte sich an der Bucht versammelt.

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Nach zwei sehr schönen, erholsamen Tagen zog es uns weiter.
Dieses mal hatten wir Glück und fanden ca. 2 Std. später einen langen, total einsamen Sandstrand.

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Hier waren wir dann nur einen Tag bis uns unser lästiges Erkundungsfieber wieder packte (natürlich ein Fehler!!).

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Nachdem wir mit unseren Hunden nicht in die Kultstätte von Olympia rein kamen (wir hatten keinen Schattenplatz für den Toyo bekommen, so mussten wir die zwei mitnehmen), war erst mal dieser Weg umsonst.

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Danach fuhren wir die Küste hoch .... und suchten .... und suchten .... und suchten .... und es wurde Abend .... und wir suchten immer noch ..... und wie letztes mal endet es dann wieder auf nem Strandparkplatz in der Nähe von Kalogria. Am nächsten Morgen ging`s dann auch gleich weiter, bloß weg hier!
Dann fanden wir eine wunderschöne Bucht (Gianiskari), dort stand morgens nur ein Wohnmobil und wir stellten uns etwas entfernt neben die Felswand.

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Doch dieser Platz war der totale Horror, wir waren von Million, nein Milliarden Bienen umzingelt. Die so aufdringlich waren, dass wir nur im Wasser lagen. Unseren Hund, Diddl nervten die Bienen so, dass er nur noch herumlief um ihnen zu entkommen, aber irgendwie hatten die es auf ihn abgesehen und ließen ihn nicht in Ruhe, genauso wie uns auch!
Und als es dann Mittag wurde kamen plötzlich Scharen von Menschen an den Strand und innerhalb von 2 Stunden war der Strand voll. Deshalb suchten wir in der Umgebung nach einem anderen Platz, aber wir fanden nichts. Also wieder zurück an den Bienen Strand, dieses mal aber weit weg von den Felsen, denn da waren die meisten.
Dort waren wir dann die nächsten 2 Tage bis wir schon wieder auf die Fähre mussten.
Die letzten 2 Tage waren dann doch noch schön, trotz einigen Bienen.

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Und schon war der Urlaub vorbei und wir waren wieder am Hafen und warteten bei 35° auf die Fähre.
Die Heimfahrt war wieder super, spiegelglattes Meer und nette Leute.

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Ich glaube dieser Satz passt bei jedem Urlaub:

Urlaube sind einfach immer zu kurz, egal wie lang sie sind!!!!!

 

 

 

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