Benny baut nun Expeditionsmobile:

FRM Technik

Wie alles begann ...

Das Reisen hat uns schon seit unserer Jugend fasziniert ... unterwegs sein ... Neues entdecken ...
fremde Kulturen kennen lernen.

Schnell entstand in unseren Köpfen der Traum einmal für längere Zeit eine Auszeit zu nehmen, mit dem eigenen Fahrzeug die Welt erkunden ... Zeit für sich zu haben ... Zeit um dort stehen zu bleiben wo es einem gefällt ... die Natur genießen ... ohne Zeitdruck, Stress und Termine im Hinterkopf.

Um die meist zuerst gestellte Frage “Wie kann man sich denn sowas leisten” zu beantworten:

Sparen, Sparen und nochmal Sparen ... am Anfang waren es nur wenige Hundert Euro im Monat und zum Schluß immer mehr ... und dem entsprechend schraubten wir alle Kosten auf ein Minimum zurück, keine Kinobesuche, kein Essen gehen, im Unterhalt günstige Fahrzeuge, usw., dazu geringe Mietkosten da wir bei Steffis Eltern leben ... bis wir nach ungefähr 10 Jahren dann soweit waren um sagen zu können ... jetzt sind wir bereit alles hinter uns zu lassen und los zu fahren ... für uns war auch wichtig ein gewisses Polster einzurechnen, um nach der Reise nicht mittellos nach Hause zu kommen.

Wobei sich “alles hinter sich lassen und los fahren” leichter anhört als es ist ... denn den liebgewonnen Job zu kündigen und alle Lieben zu Hause zurück zu lassen war nicht einfach für uns.
Immer wieder wurden wir von Zweifeln heimgesucht ... ist es wirklich das richtig was wir machen ...
was wird danach passieren ... ?

Doch als die Reise los ging fielen nach kurzer Zeit alle Bedenken von uns ab ... es war genau das was wir uns vorgestellt hatten und die ersten 5 Monate in Europa/Marokko bestätigten es noch einmal.

Auch die 2 Monate die wir dann zu Hause verbrachten bevor es weiter nach Nordamerika ging waren genau richtig ... so konnten wir noch einmal viel Zeit mit unseren Familien verbringen und ein paar Änderungen am LKW vornehmen.

 

Gedanken zur Reise ...

Eins ist klar ... wir können von dieser Reise sagen:

“Das war das Beste was wir je in unserem Leben gemacht haben!”

Wir hatten eine wunderschöne Zeit, ab und zu kleinere Tiefen, aber die waren auch schnell wieder überwunden ... und wir sind froh das wir so viel Glück auf der Reise hatten, ohne größere Pannen oder Vorkommnisse reisen konnten und ein Leben führen durften von dem viele nur träumen.

Zwar holte uns immer mal wieder das Heimweh ein und im nachhinein wissen wir nun, daß es besser gewesen wäre nach einem Jahr einen Heimaturlaub einzulegen um das Heimweh etwas stillen zu können! Was uns aber sehr geholfen hat war das regelmässige Telefonieren über Skype, so konnten wir unsere Eltern, Geschwister und Freunde trotz der Entfernung immer wieder sehen!

Auch die Änderung der Reiseroute und die Entscheidung noch einmal in die USA und nach Kanada zu fahren war für uns richtig ... obwohl wir vor der Reise diese beiden Länder eher als Durchreiseländer angesehen hatten, hat es uns genau dort einfach vom Hocker gerissen und vorallem der Westen der USA hat mittlerweile für uns Suchtpotenzial ... wir könnten sofort wieder hin fahren, sind einfach hingerissen von der unglaublich beeindruckenden Landschaft, der Einsamkeit und Freiheit die man dort findet ... es ist vermutlich nirgends einfacher und schöner wild zu campen wie dort.

Auch Mexiko hat uns sehr gut gefallen, das Land an sich ist sehr beeindruckend man kann viel Erleben und Sehen ... Wüstenlandschaften, Hochebenen, Vulkane, Dschungel, Mayaruinen, wunderschöne Kolonialstädte, ... für jeden ist hier etwas dabei auch wenn es oft chaotisch und laut zugeht ... es ist wirklich schade das nur noch wenige Touristen aus der USA und Kanada das Land besuchen und viele Campingplätze fast leer sind.
Leider hat man wenn man aus der USA kommt selbst ein komisches Gefühl, denn man hört von den Amerikanern nur Negatives und viele Warnungen beim erwähnen das man nach Mexiko möchte.

Wir hatten selbst mit der Bevölkerung keinerlei Probleme ... ausser ein paar korrupten Polizisten die uns das Leben schwer gemacht haben und die unzähligen Topes die Benny viele graue Haare bescherten hatten wir eine tolle Zeit in Mexiko.
Es ist ein faszinierendes Land und wir würden es sofort wieder besuchen, wobei wir hier, im Gegensatz zur USA und Kanada, so gut wie nie frei übernachtet haben, sondern fast immer auf Campingplätzen oder Pemex Tankstellen die 24 Std. geöffnet waren (die Baja California ausgenommen).

Kanada darf man natürlich auch nicht vergessen, dieses wilde, teils rauhe und einsame Land hat seine ganz eigene Faszination, auch wenn uns im Sommer die Moskitos fast den letzten Nerv gekostet haben, ist es unbeschreiblich dort mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein, die Tierwelt und die Landschaft sind atemberaubend und haben uns komplett in ihren Bann gezogen.

 

Um die vielen schönen Momente mit euch teilen zu können hat Benny ein ca. 20 Min. langes Abschlußvideo zusammen gestellt und wir hoffen Euch damit ein Stück weit auf unserer Reise mitnehmen zu können.

Am besten das Video zuerst komplett laden lassen, indem man kurz Play und dann gleich auf Pause drückt. Wenn der graue Balken fertig ist, kann man es (hoffentlich) ohne ruckeln oder Unterbrechung anschauen.

 

Eckdaten und Highlights

Reisezeitraum

Gefahrene Kilometer

Dieselverbrauch in Liter

Highlights in KANADA

Highlights der USA

Highlights in MEXIKO

 

 

Kosten unserer Reise

Kosten pro Monat im Durchschnitt (Essen, usw. für 2 Pers., 1 Hund, inkl. Diesel, Maut, Eintrittsgelder, Reparaturkosten, Souvenirs, usw.)

Verschiffung inkl. Seetransportvers., Flüge und Mietwagen

Krankenversicherung ADAC für 2 Personen

Kfz-Versicherung

Nach der Reise:

Die Freude und das Glück unsere Familie wieder zu sehen war unbeschreiblich, nach so langer Zeit mal wieder mit allen am Tisch zu sitzen und Kaffee zu trinken, zu reden, zu lachen ... einfach beisammen sein
... das hatten wir am meisten vermisst.

Unsere Wohnung sah genauso aus wie wir sie verlassen hatten, ausser das alles strahlte und funkelte, da Steffi`s Mama und Oma tagelang geputzt hatten bevor wir nach Hause kamen ... in der Umgebung hatte sich wenig verändert und auch mit unserer Familie war es fast so als ob wir sie erst vor kurzem verlassen hatten, es war alles sofort wieder vertraut und normal
... und doch gab es viele Momenten in denen wir uns wie Fremde fühlen, denn wir wurden ja praktisch über Nacht wieder in diese hektische und stressige Welt hinein katapultiert.

Doch die Tage verfliegen und man weiß nicht wo die Wochen und Monate hin sind, denn nun sind wir schon wieder über 6 Monate zuhause, haben mit unseren Lieben Weihnachten und Sylvester gefeiert und sind voll im Alltag angekommen.
Benny kann sich nun in seiner Selbständigkeit verwirklichen und wir schlagen uns wieder durchs Leben und können es (wie wohl alle) kaum erwarten mal wieder in den Urlaub zu gehen ;-)

Auch unser Diddl durfte seinen Lebensabend Zuhause verbringen, in unserem großen Garten seine Runden drehen und in seinem geliebten Hundebett im Wohnzimmer liegen.
Leider war seine Zeit Mitte September gekommen und wir mussten ihn erlösen.
Nun hat er in unserem Garten neben seiner Cora seinen Platz bekommen.

th_Diddl

 

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