Im Mai 05 war es endlich so weit! Wir hatten nach Monate langem Arbeiten endlich mal wieder Urlaub!

Es sollte noch einmal nach Sardinien gehen, dieses mal aber mit Bennys Eltern Karl-Heinz und Brigitte und seiner kleinen Schwester Mandy. Die hatten sich von uns anstecken lassen, einen Patrol gekauft und umgebaut.

Die Fahrt zum Hafen verlief reibungslos, wir hatten keine Staus und auch keine unerwarteten Schäden an unseren Fahrzeugen, da wir noch bis zum letzten Tag an Karl-Heinz seinem Patrol den Zylinderkopf gewechselt hatten (der gebrauchte Kopf hatte dann trotzdem nur noch drei Monate zu leben), naja die alte Patrol Krankheit eben.

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Doch unser erstes Ziel entschädigte für die rauhe Nacht!!!!!!

Wir waren an unserem Traumstrand angekommen, am Capo Comino. Weißer Sand, blaues Meer und wunderschönes Wetter. So hatten wir uns das vorgestellt!!!!!!!!!

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Leider wurde dann auch noch das Wetter schlecht und ein Schlafplatz war nicht in Sicht.

Nach langer Suche wurden wir dann fündig. Es war zwar nicht der Traumplatz, aber mit ein paar Flaschen Wein wurde der Abend dann doch noch lustig. Karl-Heinz bekam einen Lachanfall wegen Bennys Ausraster an der Tankstelle, wo der Tankautomat das Geld schluckte und trotzdem kein Diesel raus kam und Benny vor lauter Wut fast den Schlauch aus der Ankerung riss.

Die Überfahrt war sehr stürmisch und Patrick den wir auf der Fähre kennen lernten hatte schwer mit seinem Dachzelt zu kämpfen.

Bei uns war das auch nicht anders, Benny musste mitten in der Nacht, nur mit einer Unterhose bekleidet, raus und das Aufstelldach zusammen klappen und so mussten wir dann auf den Sitzen schlafen.

Ich glaube wir wollten alle nur schlafen damit wir nichts vom Unwetter mit bekommen, wir sind alle nicht gerade seetauglich!!!!!!

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Nach einem erholsamen Tag und unserer ersten Übernachtung machten wir uns dann auf den Weg vom Capo Comino über Dorgali nach Braunei!

Das ist eine traumhafte Panoramastrecke die man sich unbedingt anschauen sollte. Leider konnte Mandy die Fahrt nicht geniessen, da es ihr von den tausenden Kurven schlecht wurde.

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Nach einem kurzen Abstecher an die Bucht Pedra Longa (nach einer sehr steilen Abfahrt kamen wir mit qualmenden Bremsen unten an) wurde es dann auch schon Zeit einen Schlafplatz zu suchen.

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Am nächsten Tag besuchten wir dann die Grotta su Marmuri, eine wunderschöne Tropfsteinhöhle. Die Führung dauerte ca. 2 Stunden.

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Am Abend fanden wir dann auch gleich einen Platz zum übernachten. Aber nach einer doch etwas komischen Begegnung mit 2 finsteren Typen entscheiden wir uns dann für einen nicht so einsamen Platz ca. 10 km weiter.

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Am Capo Ferrato stiessen wir nach längerem Suchen auch wieder auf einen Traumstrand der uns so gut gefiel das wir dann auch gleich 2 Tage dort blieben.

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Am Tag darauf fuhren wir dann von der Ostküste zur Westküste ans Capo Pecora wo Patrick und sein Sohn Ramon schon auf uns warteten.

Dort hat man zwar keinen richtigen Strand aber dafür ist es einer der schönsten Stellplätze die es auf Sardinien gibt.

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Danach ging es dann über eine Schotterpiste von Buggeru zum Tempel di Antas und weiter zur Grotta Giovanni.

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und weiter

zur Costa Verde ..............

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Nach einer langen Fahrt von der Costa Verde mit Zwischenstopp am Einkaufszentrum in Oristando kamen wir dann am Strand Is Arutas an. Der Reiskornstrand, dort wird man geblendet vom weiss der Sandkörner.

Nachdem Patrick in Erfahrung gebracht hatte das oberhalb der Steilküste eine Schotterpiste entlang führt, war die Entscheidung klar, das war unser Weg. Und die Entscheidung war goldrichtig, diese Strecke ist lang und wunderschön, aber nur für Offraoder gedacht. Nur Brigitte hatte langsam die Schnauze voll vom dauernden geholper.

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Zum Abschuss dieses schönen Tages fanden wir dann am Ende dieser Strecke mal wieder nen tollen Nachtplatz!

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Am nächsten Tag waren wir dann schon wieder unterwegs zur Ostküste.

An der Punta de Foghe machten wir einen Zwischenstopp.

Hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Steilküste!

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Nach einer nicht gerade spektakulären Fahrt von West nach Ost fanden wir dann doch noch einen schönen Schlafplatz in der Nähe vom Capo Testa.

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Dort erholten wir uns noch 2 Tage bei wunderschönem Wetter bevor es dann schon wieder Richtung Heimat ging.

(LEIDER !!!)

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