„Die Temperatur schießt nach oben und Lämpchen blinken plötzlich wie verrückt“ … das war der Funkspruch von meinem Bruder der gleich darauf auf der überfüllten Autobahn ca. 30 km vor Genua mit dem VW Bus stoppte.

Diagnose: Keilriemen gerissen.
Also schleppten wir ihn mit unserem Toyo erst mal zum Hafen.
Doch wo soll man am Samstagnachmittag einen Keilriemen auftreiben?

Nach vergeblicher Sucherei baute Benny dann aus einem ausrangierten Stapler einen Riemen heraus, der dann wenigstens die Einfahrt ins Schiff und auch die Ausfahrt überstand.

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Doch gerade mal 1 km auf sardischem Boden riss er schon wieder.

Die 90 km von Olbia bis zu unserem Lieblingsstrand am Capo Comino waren Stress pur und wir brauchten dafür 3 Stunden. Sardinien ist eine einzige Kurve.

Nachdem wir die letzten 5 km auf Schotter hinter uns hatten waren wir froh endlich etwas von der Schönheit Sardiniens genießen zu können.

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Am Nachmittag dann das nächste Unglück … ich verstauchte mir beim aussteigen aus dem Auto den Fuß und konnte die nächsten 2 Tage nicht gehen.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf die Suche nach einem Keilriemen und glücklicherweise gab es in Siniscola einen Ersatzteile Laden der den passenden Riemen da hatte.

Die Reparatur war schnell erledigt und erleichtert planten wir unsere Weiterfahrt für den nächsten Tag.

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Doch in der Nacht brachen dann heftige Regenfälle über uns herein, so dass wir am nächsten Morgen in einem kleinen See standen.

Auf der Weiterfahrt über Dorgali und Braunei durchquerten wir dann überschwemmte Dörfer und Nebel verhangene Berge.

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Bei einer kleinen Pause kamen dann plötzlich 2 Ferkel auf uns zu und bettelten um Futter.
Als wir das alte Brot gerade raus geholt hatten, waren es schon 5 Ferkel.

Ca. 3 Minuten später kamen dann plötzlich die Eltern angerannt ... naja ... und keine Sekunde später sah man
dann 4 Personen so schnell wie möglich ins Auto flüchten :-))

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Da unser nächster Schlafplatz gesperrte war mussten wir auf den Campingplatz Coccorrocci ausweichen. Hier machten wir am nächsten Morgen eine kleine Wanderung und entdeckten eine beeindruckende rot leuchtende Felsküste. Man kam sich fast vor wie in Australien.

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Am kilometerlangen Sandstrand Nähe Quirra, verbrachten wir die nächste Nacht.

Am nächsten Morgen war es so heiß das wir sogar im Meer baden konnten. Doch das schöne Wetter blieb nicht lange und wurde kurz darauf von neuen Regenfällen abgelöst.

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Unseren nächster Nachtplatz fanden wir dann am Spiaggia Feraxi Nahe Capo Ferrato, wo uns ein junger Hund zulief. Marcus und Mell waren sofort verliebt und beschlossen den kleinen mitzunehmen, er wurde dann kurz darauf auf den Namen Sammy getauft.

Doch leider wurde dem Kleinen beim Autofahren sofort schlecht, so das Mell auf der Fahrt immer beschäftigt war den Bus zu putzen, da sich Sammy schon wieder übergeben hatte.

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Danach gings weiter an die Ostküste ans Capo Pecora.
Auf der Fahrt dort hin kamen wir am Pan di Zucchero vorbei, auf den wir von der Panorama Strecke
einen tollen Ausblick hatten.

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Noch schnell in Buggerru Wasser aufgefüllt und dann konnten wir uns am Capo Pecora einen Platz aussuchen.

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Am nächsten Tag lockte die Costa Verde mit ihren riesigen Sanddünen.
Eine traumhafte Landschaft aus Sand.

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Putzu Idu auf der Sinis Halbinsel war unser nächstes Ziel.
Doch die Strecke dorthin war ein richtiges Highlight ... eine Schotterpiste entlang einer Steilküste.
Mit traumhaften Ausblicken.

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Am nächsten Morgen beschlossen wir dann unsere letzten 3 Tage am Capo Comino zu verbringen,
da sich Sammy immer noch nicht ans Fahren gewöhnt hatte.

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Nach diesen schönen und erholsamen Tagen, war es dann schon wieder soweit.
Wir mussten uns auf den Weg zur Fähre machen.

Die Fährfahrt von Olbia nach Genua war dann eine einzige Achterbahnfahrt. Von nachts 3 Uhr bis morgens 9 Uhr schaukelte das Schiff als ob es gleich untergehen würde. Die Wellen schlugen bis ganz oben aufs Deck und es erwischte einige die danach klatsch nass waren.

Wir waren total froh als wir mit 2 Stunden Verspätung endlich in den Hafen einliefen und sogar noch 2 Tage danach kam es uns vor als ob sich der Boden bewegen würde.

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Auf der Heimfahrt gab es dann noch Hagel und danach Schnee.

Aber es war wieder ein toller Urlaub und es hat uns sehr gefallen mit Marcus und Mell unterwegs zu sein.

Hoffentlich bis zum nächsten Mal :-))

 

 

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