Von Carcastillo fuhren wir dann weiter zur Sierra de la Demanda die unterhalb von Logrono in einem Bogen Richtung Burgos führt.

Ein absolut einsames Gebiet, in dem es ewig dauert bis mal wieder ein Dörfchen in Sicht ist. Hier kann man nur sagen, vorher einkaufen und tanken, ansonsten hat man wenig Chancen etwas zu bekommen.

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Bei der Vorbeifahrt am halb leeren Stausee Mansilla, hatten wir das Glück ein versunkenes Dorf anschauen zu können.

Das ganze sah aus wie ein altes römisches Dorf das gerade ausgegraben wurde.

Sehr faszinierend so etwas zu sehn, wir wären am liebsten noch geblieben, aber wir brauchten dringend einen Schlafplatz.

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Leider war das mit der Schlafplatz Suche wieder so ne Sache, wir hatten Nachmittags bestimmt 3 tolle Plätze gefunden, aber es war uns wieder zu früh.

Das war mal wieder der Fehler, wir fanden danach einfach nichts mehr. Abends gegen 9 Uhr sahen wir dann ein Wohnmobil auf ner Wiese stehen, also stellten wir uns einfach dazu.

Am nächsten Tag kamen wir dann am Stausee Uzquiza vorbei, hier machten wir eine kleine Pause (wäre auch ein toller Schlafplatz). Die Gegend ist wirklich schön und vorallem einsam.

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Danach gings weiter durch steppenähnliches Flachland und schöne Schluchten zum Ebrosee.

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Hier übernachteten wir dann auf einer Wiese ca. 100 m vom Ufer entfernt.

Dieser See wird ja sehr umschwärmt, es ist auch ne schöne Gegend, aber so schön wie die Bücher sagen wars dann doch nicht.

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Und weiter gings Richtung Picos de Europa, aber nicht mitten durch, wir hatten langsam die Nase voll von Kehren und dem ständigen Auf und Ab, wir streiften den Nationalpark nur oben etwas. Wir fuhren über Reinosa, Espinilla, La Hermida, Panes und weiter nach Cangas de Onis.

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Zwischen Panes und Cangas de Onis fanden wir dann einen schönen Campingplatz “Picos de Europa”. Hier konnten wir dann auch unsere Wäsche waschen, nur regnete es in der Nacht, so das wir am nächsten Tag dann die nassen Klamotten überall im Auto ausbreiten mussten um weiter fahren zu können.

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Jetzt war es endlich soweit, wir waren unterwegs zum Atlantik, bei der Fahrt dorthin kamen wir an einem Aussichtspunkt vorbei an dem wir ein Panorama geniessen durften wie wir es noch nie gesehen hatten.
Dieser Ausblick war einfach gigantisch! Einen absoluten Rundumblick vom Meer bis in die Picos de Europa und dazu noch Wildpferde.

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Und dann war es soweit! Wir waren am Meer!
Nach einer kleinen Pause machten wir uns dann auf zur Nachtplatzsuche.
Diesmal wurden wir dann schnell fündig, am Strand, Praia de Rodiles inmitten eines Eukalyptuswalds. Oberhalb von Villaviciosa.

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Hier waren wir dann 2 Tage um uns mal wieder von den vielen gefahrenen Kilometern zu erholen und trafen das erste mal wieder Deutsche. Ein Pärchen aus Köln stand direkt neben uns und mit den zweien verbrachten wir dann einen schönen Abend am Lagerfeuer.

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Der nächste Tag brachte uns dann wieder Regen, der dann auch einige Tage anhielt, bis auf 1-2 Stündchen am Tag wo es mal ein bisschen besser war.

An die Strände Praia de Illas und Praia de Castros (zwischen Ribadeo und Foz) kann man leider nur über Stege oder Treppen gelangen, das ganze ist sehr touristisch aufgezogen mit Picknickplätzen und kleinen angelegten Parks, aber wirklich schön wenn das Wetter mitspielt.

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Unseren Nachtplatz fanden wir diesmal überhalb von Vivero in der Nähe von Faro. Nachdem wir unzähligen Schildern, rechts gehts zum Strand, ach nein links gehts zum Strand oder gehts doch etwa gerade aus zum Strand gefolgt waren.

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Am nächsten Tag kamen wir dann an diesem tollen Strand vorbei, hier hätten wir eigentlich bleiben sollen, aber es war erst 13 Uhr und noch zu früh.

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Also suchten wir zwischen Cedeira und Ferrol, wo laut unserer Karte eigentlich massenhaft Strände zu finden sein sollten, nur leider fanden wir keinen.

So kamen wir zu dem Entschluss über die Autobahn bis A Coruna zu fahren und dort etwas südlicher nach einem Strand zu suchen.

Doch diese Fahrt sollte zu einer richtig stressigen Fahrt werden, erst durch Ferrol durch, wo wir uns total verfuhren und in kleinen engen Gassen gar nicht mehr wussten wo wir eigentlich waren und als wir endlich raus waren und ne halbe Stunde später in A Coruna schon wieder nur Hochhäuser und Gestank von den Industrieanlagen um uns hatten wollten wir nur noch raus.

Erst 2 Stunden später hatten wir dann endlich einen guten Strand gefunden und das einzig schöne an diesem Tag war der Sonnenuntergang.

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Am Praia de Baldaio konnten wir uns vom Stress erholen.

Den Surfern zu schauen und (wenn es das Wetter zu lies und es mal nicht regnete) am Strand spazieren gehen.

Der Atlantik zeigte sich wieder von seiner besten Seite mit hohen Wellen für die zahlreichen Surfer.

Hier verbrachten wir dann 2 Tage, denn irgendwie war das Wetter überall schlecht (auch wenns auf den Bildern nicht so aussieht).

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und hier gehts weiter zu Teil 3

 

 

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