Nach dem wir uns 2 Tage ausgeruht hatten machten wir uns auf den Rückweg, wir wollten endlich besseres Wetter.

An diesem Tag legten wir 410 km zurück bis wir dann wieder am Strand Rodiles ankamen, wo das Wetter wirklich besser war.

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Am Tag darauf wurden wir sehr früh wach und machten uns auf nach Santillana del Mar, einer mitteralterlichen Stadt die unter Denkmalschutz steht.

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Nach diesem sonnigen Tag waren wir unterwegs zum Nationalpark Oymbe, dort gibt es mehrere aneinander liegende Strände. Wir suchten uns einen aus und verbrachten die Nacht dort.

Leider wurde das Wetter (wie man sieht) wieder schlechter, aber wenigstens regnete es diesmal nicht.

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Nach unserem Stadtrundgang waren wir richtig froh, dass wir so früh dort waren, denn nun rollten Busladungen voll mit Touristen an, die die engen Gassen füllten.

Von hier aus ging es weiter zum Park Cabarceno unterhalb von Santander.
Der 800 Hektar große Park kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Hier gibt es wunderschöne Gesteinsformationen und eine große Artenvielfalt.

Der Park hat uns wirklich sehr gut gefallen, vorallem das die Tiere sehr große und abwechslungsreiche Gehege haben und auch mehrere Tierarten in großen Gehegen zusammen leben.

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Nach diesem schönen Tag musste natürlich noch was schlechtes kommen.

Wir suchten ca. 4-5 Stunden nach einem Nachtplatz, hätten auch einen wunderschönen Platz gefunden, hier war es aber leider zu stürmisch für unser Dachzelt.

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Nach ewigem Suchen bis in die Nacht hinein zwischen Santander und Santona (absolut nicht empfehlenswert, sollte man eigentlich gleich umfahren), stellten wir uns dann vor einen geschlossenen Campingplatz in Islares.

Morgens nach einem guten Frühstück am kleinen Hafen von Islares, genossen wir noch die Aussicht und dann gings weiter.

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Über Bilbao Richtung Bermeo, vorher aber noch an der kleinen Kapelle Ermita San Juan de Gaztelugatxe vorbei, die waghalsig auf einem Felsen im Meer errichtet wurde.

Diese ist nur über einen schwindelerregenden Pfad zu erreichen, da wir beide aber nicht schwindelfrei sind, haben wir den Aufstieg gleich gar nicht versucht.

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Oberhalb von Gernika am Strand Laga fanden wir dann einen schönen Nachtplatz in einem Eukalyptuswald.

Nachts um 11 Uhr wurden wir dann von der Polizei unsanft geweckt und mussten auf einen Parkplatz am Strand Laida ausweichen, wo wir dann unsere Ruhe hatten.

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Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf die Suche nach schönen Stränden und ca. 20 km weiter hatten wir dann Glück.

Der Strand Ogella bei Ispaster war perfekt für uns. Es führt nur eine kleine Straße hin und man kommt an einen Picknickplatz mit toller Aussicht auf die Bucht. Bei Ebbe sieht man hier wunderschöne Gesteinsformationen die in der Sonne grün leuchten.

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Hier verbrachten wir dann zwei Tage.
Doch da es Wochenende war, war dann auch dementsprechend viel los.
Unzählige Familien kamen, um hier zu picknicken oder zum baden. Wir entgingen dem Trubel indem wir eine Wanderung durch den wunderschönen Wald hinter der Bucht machten. Hier kann man fast Regenwald dazu sagen, mit seinen vielen Farnen und Efeu berankten Bäumen.

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Am Samstag Abend flüchteten wir dann als die Dorfjugend ein Saufgelage veranstaltete und uns das Ganze dann irgendwann zu laut wurde.

Also stellten wir uns in Ispaster auf einen ruhigen Parkplatz und am nächsten Tag ging es dann weiter nach Lekeitio.

Hier wollten wir eigentlich nur gemütlich am Strand frühstücken. Doch beim Frühstück lernten wir dann eine nette Familie aus Österreich kennen. Mit den dreien verbrachten wir dann den Tag beim Stadtbummel in Lekeitio und einen gemütlichen Abend am Strand.

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Am nächsten Morgen gings dann Richtung Heimat.

Aber vorher machten wir noch einen Abstecher an die französische Atlantikküste mit ihren kilometerlangen feinsandigen Stränden.

Hier wollten wir eigentlich noch 2 Tage verbringen, aber als uns am nächsten morgen dann wieder die Regenwolken begrüßten, hatte sich das auch schon erledigt.

Also machten wir uns dann auf die Heimreise. Dieses mal aber über Landstraßen, um die Maut zu sparen und nach 2 Tagen ewigem, nicht mehr enden wollendem Fahren waren wir dann zuhause.

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Unser Fazit:

Spanien hat wirklich sehr viel zu bieten, hier könnte man sich wochenweise, nein Monate lang aufhalten und hätte immer noch nicht alles gesehen.

Doch leider hatten wir in diesem Urlaub wirklich Pech mit dem Wetter, fast die Hälfte davon regnete es nur.

Aber alles in allem war es doch ein wirklich schöner Urlaub!

Und, er war wie immer, vieeeeel zu kurz!!!!!

 

 

 

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